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Ein bisschen Liebe, Hoffnung, Solidarität mit Armen und Obdachlosen in Köln

13. November 2018 - 25. November 2018

Eine Initiative der Künstlerinnen und Künstler Boris Becker, Anna Blume, Markus Bollen, Felix Büchel, Manfred Dahmen, Datajan, Gabriele Demmel, Robert Haiss, Lars Käker, Benjamin Katz, Marcus Krips, Bettina Mauel, Harald Naegeli, Berta Maria Reetz, Odo Rumpf, Jörg W. Schirmer, Anatoliy Stepanko, Kanjo Také, Rosemarie Trockel, Sam Zahdeh, Bernd Zöllner.

Ausstellungsort: Atelierhaus Alteburger Wall 1, 50678 Köln
Ausstellungsdauer: 13.11.2018 – 25.11.2018
Öffnungszeiten: dienstags bis samstags sowie Sonntag, 25.11.2018 von 17 bis 20 Uhr

 

 

 

„Ein bisschen Hoffnung, Liebe, Solidarität mit Armen und Obdachlosen in Köln“

Eine Einführung von Frau Prof. Dr. Irene Daum
anlässlich der Eröffnung im Atelierhaus Alteburger Wall, Köln am 13.11.2018

In der dunklen Jahreszeit vor Weihnachten nehmen soziales Engagement und Wohltätigkeit einen besonderen Platz ein – vor allem in Verbindung mit Kunst. Private Initiativen spielen gerade in den heutigen Zeiten, in denen die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinanderklafft, eine zunehmend wichtige Rolle.

Bekannte Beispiele für die Verbindung von Charity und Kunst sind die vor wenigen Tagen durchgeführte Kunstauktion im Museum Berlinische Galerie in Berlin zugunsten der Stiftung Telefonseelsorge oder die in Kürze stattfindende Auktion zugunsten der Aidshilfe im Museum K21 in Düsseldorf. In dieser Tradition steht auch die heute hier im Atelierhaus Alteburger Wall eröffnete Ausstellung zugunsten armer und obdachloser Menschen in Köln, die 160 Kunstwerke umfasst und deren Erlös von den beteiligten Künstlern komplett bzw. zum Großteil für soziale Zwecke gespendet wird.

v.r.n.l. Bertamaria Reetz, Hedwig Neven DuMont (Beiratsmitglied), Markus Bollen, Bettina Mauel, Odo Rumpf, Lars Käker, Manfred Dahmen, Sam Zahde anlässlich der Pressepreview zur Ausstellung „Ein bisschen Hoffnung, Liebe, Solidarität mit Armen und Obdachlosen in Köln“ am 12.11.2018 im Atelierhaus Alteburger Wall in Köln, Foto: Anatoliy Stepanko
v.l.n.r. Bertamaria Reetz, Hedwig Neven DuMont (Beiratsmitglied), Markus Bollen, Bettina Mauel, Odo Rumpf, Lars Käker, Manfred Dahmen, Sam Zahde anlässlich der Pressepreview zur Ausstellung „Ein bisschen Hoffnung, Liebe, Solidarität mit Armen und Obdachlosen in Köln“ am 12.11.2018 im Atelierhaus Alteburger Wall in Köln, Foto: Anatoliy Stepanko

Auch außerhalb der Vorweihnachtszeit ist die Verknüpfung von Kunst und sozialem Engagement Ausdruck von sozialem Bewusstsein, sozialer Verantwortung und Humanität. Im Sinne von Joseph Beuys verfolgt die Kunst den Anspruch, auf die Gesellschaft gestaltend einzuwirken und an diesem Prozess kann jeder – nicht nur der Künstler – teilhaben. Kunst kann auch im Betrachter kreative Prozesse freisetzen. Jeder Mensch kann seine Fantasie und Kreativität zum Lösen von Problemen und zum Wohl der sozialen Gemeinschaft gestaltend einsetzen – es entsteht eine soziale Plastik. Diesem humanitären Anspruch wird die Gruppenausstellung hier im Atelierhaus Alteburger Wall in höchstem Maß gerecht.

Joseph Beuys zufolge ist die Kunst eine Nährsubstanz, die dem Menschen einen außergewöhnlichen Zugang zu seinem Inneren ermöglicht. Der Betrachter sollte offen für das Kunsterlebnis sein und sich auf eine Wirkung von Bildern oder Skulpturen einlassen, die sich nicht leicht erklären lässt. Sie können ein „Bauchgefühl“ auslösen, eine starke intuitive emotionale oder sogar körperliche Reaktion. Die Entscheidung, ob einem ein Kunstwerk gefällt, fällt in weniger als 1 Sekunde. Ein „Sinn für Schönheit“ wird aktiviert. Danach wird das Kunstwerk genauer analysiert, seine Farben, Formen und Inhalte genauer betrachtet. Die Stimmung des Betrachters, eigene Erinnerungen und Assoziationen kommen ins Spiel und tragen zum Wahrnehmungserlebnis bei.

Hohe handwerkliche Qualität ist nicht allein entscheidend. Kunst muss „unter die Haut gehen“, Geist und Sinne ansprechen und neue Erfahrungen und Einsichten eröffnen. Wie der bekannte Kunstexperte Simon de Pury ausführte, lebt ein Bild seinerseits nur dann, wenn ein Mensch davor steht und es betrachtet. Letztendlich spielen Beschreibungen und Interpretationen nur eine untergeordnete Rolle – ein Kunstwerk spricht für sich selbst. Entscheidend ist das Erlebnis von Schönheit, das in dieser Ausstellung eng mit sozialem Engagement verknüpft ist, so dass Sie als Betrachter (und Käufer) das Schöne mit dem Wohltätigen verbinden und damit in doppelter Hinsicht gewinnen.

Blick in die Ausstellung „Ein bisschen Hoffnung, Liebe, Solidarität mit Armen und Obdachlosen in Köln“, Foto: Bernd Zöllner
Blick in die Ausstellung „Ein bisschen Hoffnung, Liebe, Solidarität mit Armen und Obdachlosen in Köln“, Foto: Bernd Zöllner

Die Ausstellung hier im Atelierhaus Alteburger Wall umfasst 160 Arbeiten und ein breites Spektrum zeitgenössischer Kunst – unterschiedliche Techniken, Unikate in Öl oder Acryl, Grafiken, Fotoarbeiten, Skulpturen und Plastiken, gegenständliche und abstrakte Arbeiten, von Portraits über Landschaftsansichten bis zu Bildern im Stil des Informel. Allen Werken ist gemeinsam, dass sie hochwertig und ausdrucksstark sind und damit für den Käufer auch ein interessantes Investment sein können.

Viele der beteiligten Künstler beteiligen sich seit Jahren an Benefiz-Ausstellungen in der Kulturkirche Köln-Ost oder hier im Atelierhaus. Sie arbeiten nicht nur in Köln, wie Stars der Kunstszene wie Gerhard Richter, Rosemarie Trockel, Boris Becker oder Benjamin Katz und zahlreiche andere Künstler, die hier mit Spenden vertreten sind und aus Zeitgründen nicht alle genannt werden können. Auch Künstler aus Düsseldorf (wie der Multimedia-Künstler Kanjo Take), aus Essen (wie der Bildhauer Jörg Schirmer) und aus Mülheim (wie die Maler Manfred Dahmen und Alexander-Ivo Franz) unterstützen mit ihren Spenden bedürftige Menschen in Köln – ein eindrucksvoller Akt der Solidarität. Lassen Sie als Betrachter die breite Palette an Kunstwerken auf sich wirken, sehen Sie mit ihren eigenen Augen und bitte unterstützen Sie die Künstler und die Organisatoren der Ausstellung – zeigen Sie Solidarität mit armen und obdachlosen Menschen in Köln.

Veranstaltungsort

Atelierhaus Alteburger Wall
Alteburger Wall 1
Köln, NRW 50678 Deutschland
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Telefon:
0162 233 67 01

Veranstalter

GAG Immobilien AG
Telefon:
0162 233 67 01
E-Mail:
info@kunst-hilft-geben.de